Als ich OG Keemos (und Funkvater Franks!) neue EP "Berserker +" zum ersten Mal hörte, war ich geflasht von Frankys Produktionen, die meiner Meinung nach weltweit ihres gleichen suchen. Die nächsten zehn Durchläufe lang blieb das so, ich hört zwar die Zeilen, die Keemo über den Beat setzte, und sie passten zur Musik. Der Inhalt erschien nicht so deep, aber oh boy lag ich damit falsch.
Und weil ich denke, dass das so deep ist, dass es durchaus gerechtfertigt ist das ganze wie fine art zu behandeln und mit den Mitteln der Wissenschaft zu untersuchen, die wir alle mal in der Schule lernten, nämlich Interpretation und Analyse. Ganz auf diese steife Form einlassen werde ich mich jedoch nicht: Ich verzichte auf den Einleitungssatz, der normalerweise den Kerninhalt der Interpretation spoilert.
Interpretation und Analyse
Stattdessen müssen wir zunächst über Keemos Erzählstil sprechen, oder über Erzähler allgemein. Im Hip Hop gehen wir ja oft vom Ich-Erzähler aus und erwarten Autobiographie, das machen natürlich nicht alle, obwohl viele es für nötig halten so zu tun. Keemo hingegen ist immer sehr autobiographisch, schon Vorwort, sein Durchbruch-Track, war ein Seelenstrip, der extrem viel über den Autor preisgab. Die Folgewerke standen dem in nichts nach: Auf Geist erzählt Keemo von seinem Leben beginnend bei der Geburt und in Mann Beißt Hund geht es um sein Leben in der späten Jugend nach einem Umzug und dabei um ihn und zwei mehr oder weniger echte oder fiktive Freunde.
Aber ein Ich-Erzähler ist Keemo definitiv nicht immer, beziehungsweise er erzählt definitv auch aus anderen Blickwinkeln. Das wird in Mann Beißt Hund deutlich, wo er eindeutig auch als Malik oder Yasha auftritt. Das Genre ist eigentlich auf so etwas wenig ausgelegt, wenn so etwas passiert, wird es dem Zuhörer sehr deutlich kommuniziert, dass jemand anderes spricht. Bei Keemo hingegen sind autobiographische Erfahrungen und vor allem Gefühle mit in die anderen Perspektiven eingebettet. Außerdem mag er offensichtlich das Spiel mit den Worten und scheut nicht, den ein oder anderen erzählerischen Kunstgriff im Sinne eines Stilmittels zu nutzen. Ich denke da beispielsweise an das Geld-Thema auf "Regen".
Chaos
Nun aber zum vorliegenden Werk. Über die Musik spreche ich jetzt nicht mehr, auch wenn Franky mit diesem Meisterwerk ebenfalls eine detaillierte Besprechung verdient. Inhaltlich geht es los mit. "Chaos" ist der Anfang, und was zu Beginn auf den Zuhörer wie Boasting ohne Substanz vorkommen mag ist der autobiographische Einstieg in das Werk. Mit den ersten Zeilen "Dieser Planet dreht sich um sich selbst/
Hundertachtzig Grad im Blickfeld" telegraphiert hierbei aber schon die Kernthematik, und die ist Keemos Blick auf den aktuellen Zustand der Welt. Jetzt habe ich doch gespoilert.
Weiter geht es jedoch erstmal mit versprochener Autobiographie, und er bleibt da sehr aktuell. Er erzählt aus seinem Leben als Rapper, davon auf Tour zu gehen, und wie absurd, positiv und negativ das ist.
"Steh' nie auf der Seite, wo Licht fällt/
Ich hole fast ’n Monat lang nachts mein Brot, bis die Tasche ihr Gewicht hält"
Nur nachts arbeiten, auftreten, vom Auftritt runterkommen, reisen. Natürlich können wir hier auch sein altes Leben als OG lesen, aber im weiteren Verlauf wird deutlich, dass wir im hier und jetzt sind, auch wenn er sich in den nächsten Zeilen durch Rauch berauscht, bis sein "Gesicht schmilzt". Das allerdings nicht zum Vergnügen:
"Denn ich muss diese Hauthülle ausfüllen wie 'n Pflichtfeld
Kopfficks schwell'n blitzschnell auf XL
Die Flasche mein Komplize, ich hoff’, dass sie dicht hält
Halt' mein Gras kurz, um zu seh'n, wo Schlang'n sind"
Was mensch immer noch für den Struggle eines Gangsters halten kann, passt aber auch zu der Erfahrung eines Mannes, der in eine neue Welt eintaucht, die ebenfalls auch unangenehme Seiten zu haben scheint, nämlich das Musikbiz. Keemo ist sowohl was Streams als auch physische Verkäufe und Auftritte angeht gut unterwegs, er hat ein Standing wie kaum jemand in Deutschrap. Kann mir gut vorstellen, dass da er auch negative Erfahrungen mit Menschen macht, oder diese zumindest fürchtet. Die nächsten Zeile sprechen auch für diese Lesart:
"Tret' Blumen nieder, wеil ich wander' blind kopflos durchs Labyrinth
Ich frag' mich, wie wir hier gеlandet sind
Ich frag' mich, wie ich je gelandet bin, ja
Aber noch bin ich am Leben
Und diese Welt noch immer am dreh’n, Hoe, das ist schwindelerregend"
Zu den nächsten Zeilen sagt Winter808 auf Genius (verschwend nicht deine Zeit mit Gratisarbeit für die Seite, Brudi):
"In diesen 6 Zeilen werden alle 5 Songs der Berserker+ EP referenziert. Die Wörter/ Titel Chaos, Hass und Blind werden alle direkt in den Text integriert, wogegen die Songs Mehr und Auge auf ihre Themen heruntergebrochen werden; nämlich Gier und Neid (-> Auge machen). Die jeweiligen Wörter kommen hier in Tracklist-Reihenfolge vor."
Und da muss ich ihm Vollends zustimmen, möchte aber noch ergänzen, dass
"Chaos: Mehr Hass, Auge blind."
eine Zusammenfassung des Themas der EP ist. Ich hoffe, dass hat euren Verstand so geblasen wie den meinen.
Aber das Chaos ist noch nicht vorbei.
"Bitch, ich jage um mich schlagend an grauen Tagen nach bunten Farben
Hunger haben, Hunger still’n, Hunger haben"
Hier wird das Thema Hunger auf Geld, Geld gegen Hunger, Struggle beim Kampf für das Geld gegen den Hunger beschrieben und die Tristesse, die es mit sich bringt. Gleichzeitig ein OG-Thema und ein Thema, dass uns alle mehr oder weniger betrifft.
"Ich fühl' mich, als ob ich seit Jahr’n im Sekundenschlaf bin
Solang mein Herz schlägt, solang meine Lungen atmen
Bin ich am leben
Doch würd mir jetzt die Schlinge umlegen, dürft ich den Himmel betreten"
Der Bro ist zwar woke af (wenn euch das triggert, ihr schneeflöckchen, lest nach, was woke überhaupt meint: bewusst ob des Rassismus, der die Schwarzen in den USA betrifft), aber dennoch eingeschlafen am Steuer, wie viele von uns.
"Ich folge meiner Stimme, doch wohin ich auch gehe
So, als ob ich mich nach hinten bewege"
Er ist ein guter Typ jetzt, lieb und so und will keine Scheiße mehr und bereut spätestens seit Vorwort. Er folgt seiner Stimme, aber er wird nicht losgelassen von seiner Vergangenheit, was die Überleitung zum nächsten Song ist, der von seinen State of Mind als Verbrecher erzählt. Oder? Oder er folgt seiner Stimme, aber alles geht rückwärts hinsichtlich dem wie wir als Gesellschaft zusammenleben? Oder?
Mehr
In Mehr spricht Keemo vor allem darüber, dass er mehr will. Mehr von dir, mehr von deinem Stuff, du kannst blechen, er will haben.
"Ich brauch' alles, was du hast, ich brauch' dein letztes Hemd, einhundert Prozent"
Dafür findet er viele kunstvolle Zeilen, ein paar wichtige sind aber für das Gesamtbild wichtig. Zunächst einmal: Wir sind hier eindeutig in Keemos Vergangenheit gesprungen, es geht um Gier, seine Zeit als Krimineller, Einbrecher, Verbrecher wird verarbeitet ("Ich will Gold im Mund, ich knack' den Tresi auf wie'n Hummer"), und das vorab angekündigte Thema Geld Essen wird aufgegriffen:
"Der ganze Bauch voll Klunker, doch nichts stillt diesen Hunger
Solang dreht sich diese Welt, die Mio macht mich fett
Die Roli ist ein Snack, die goldne Kette schmeckt"
Auch auf Mann Beißt Hund betonte Keemo öfters von einer Aktion lange gut essen zu können. Diese Metaphorik ließe sich noch tiefer betrachten, aber ich widme mich lieber der Gier:
John D. Rockefeller, oft als der reichste Mann der modernen Geschichte bezeichnet, antwortete auf die Frage, wie viel Geld genug sei, mit: „Just a little bit more“ („Nur ein kleines bisschen mehr“).
Das gibt Keemo in diesem Song wieder, es zieht sich durch den ganzen Song. "Ich brauch' 'ne Summe, die mich sättigt, doch die ist nicht existent". Es kann nicht genug geben. Erwähnenswert ist hier nur noch, dass Keemo hier zweimal eine ganze Herde "Hoes" will und damit aus seiner eigenen Vergangenheit erzählt, alles was Bezug auf die Gegenwart nimmt, spricht stets von einer einzigen.
Hass
In diesem Track wird deutlich, was Keemo entweder selbst wünscht oder als mögliche Folge der Gier aus der vorherigen Anspielstation sieht:
"Steh' auf dem hundertsten Stock, schmeiße Hunnis aus den Wolken
Der Wagen in Blau ist geschmolzen, die Zähne im Mund sind vergoldet
Eine Mio und einhundert Hoes ist alles, was ein Nigga jemals wollte
Das' kein Moshpit, das ist 'ne Rev—
Das' kein Moshpit, das ist 'ne Revolte"
Ja, die Bullenwagen brennen, er erzählt was er früher wollte (Verweis auf den vorherigen Track: "Eine Mio und einhundert Hoes" vs "Ich fress' hundert Hoes auf", "die Mio macht mich fett"), aber jetzt gibt es eine Revolte, Geld wird weggeschmissen.
"Bitch, niemand von den'n sieht mein Face, ah
Der Block hat hundert Grad Heißluft
Und feiert den Tag wie ein Freispruch
Das ganze Gerüst steht vorm Einbruch
Sich zu verstecken schindet Zeit
Die Ketten an mir schinden Eindruck
Für jeden von euch hängt ein Seil
Besser du bezahlst deinen Geleitschutz
Schweine fliegen, Hals und Beinbruch"
Ich denke das ist einer der subversivsten Songs, die Deutschrap je gesehen hat. Besser du bezahlst deinen Geleitschutz. Und so geht es weiter, Keemo ist hier so eindeutig, dass ich mich frage, warum niemand (bei laut.de) diese Botschaft ernst nimmt.
"Der Bundestag wurde geentert, vor der Bundesbank hängen die Bänker
Der ganze Planet steht in Flamm'n, die Asche lässt Juli ausseh'n wie Dezember
Ich zeig' kein Gesicht wie ein Henker
Ich hab' kein Herz, ich brauche ein'n Spender, ah"
Neben dem Verweis auf die eigene Herzlosigkeit beziehungsweise die Herzlosigkeit der Gier aus "Mehr" und der drängenden Warnung vor einer der möglichen Motivationen für ein uprising, das kommende Klimakatastrophenzeitalter, "Der ganze Planet steht in Flamm'n" wird hier auch ziemlich deutlich gemacht, wer der Feind ist, der auf der anderen Seite dieses uprisings steht.
"Brennende Tücher in 'nem Flaschenhals
Das ist, wie ich mein'n Kopf über Wasser halt'
Bis mein Körper kalt auf das Pflaster prallt"
Yo, muss ich nicht viel zu sagen, oder? Bezweifelt irgend jemand, worum es hier geht?
Auge
Auge machen ist ja im Hip Hop immer ein Thema. Alle anderen machen Auge, du selbst natürlich nie. Das Neid uncool ist sollte jedem klar sein. Aber Keemo erzählt von seinen Träumen:
"Ich wollt den SL, seit ich denken kann, pechschwarz wie der Sensenmann"
Und das kann mensch ihm abkaufen. Wer liebäugelt nicht mit Luxus und Status, gerade als Kind und Jugendlicher. Gerade, wenn du arm aufwächst so wie Keemo. Aber er sieht, dass andere Menschen seinen Traum leben, und für ihn ist das mit Widersprüchen verbunden.
"Wenn ich fahr', kommt er elegant, doch wie du ihn fährst, ist er penetrant
Ich wollt nur dicke Scheine zücken und kein Rückgeld nehmen, wenn ich tank'
Ich wünscht, ich könnt gönn'n, doch an dir kommt dis schon fast an Verschwendung ran"
Doch wer hier denkt, es geht nur um Neid und nicht gönnen können, der liegt falsch, es geht um Ungleichheit und dem, was Keemo sich auch als erfolgreicher Rapper nicht leisten kann, was sich keiner von uns leisten kann: generational wealth.
"Dein Wagen muss vor meine Crib, Steine um dein' Hals soll'n an meinen sitzen
Feingeschliffen, wie von Menschenhand, muss sich gut anfühl'n, das nicht teil'n zu müssen"
Wer reich ist muss nicht teilen, wer reich ist wird beneidet, wer reich ist hat sachen, die von vielen Menschenhänden durch viel Arbeit geschaffen werden
"Bougie-Hoes mit den weißen Toes in den Juicy-Shorts mit den breiten Hüften"
Hier wird es recht deutlich, Bougie steht für Bourgeoisie, die Reichen und Schönen. Das ist nicht bloß die Objektifizierung einer Frau, sondern die Beschreibung, wie diese Frauen in ihrer privilegierten Rolle dennoch zum Statussymbol ihrer Männer degradiert werden,
"Mir fehlt einfach nur das Gleichgewicht denn, wie kann man schlafen mit 'nem rein'm Gewissen"
Mit einem reinen Gewissen bist du meist nicht reich, entsprechend lebst du den Struggle, entsprechend kannst du nicht gut schlafen. Wie also kannst du gut schlafen mit einem reinen Gewissen?
Dann folgt die Hook und sagt sehr viel:
"Jeder Segen nicht echt, jeder Segen nicht echt
Jedes Wort ist gestellt, jedes Wort ist gestellt
Die Welt dreht ihre Runden und ich dreh' mich um mich selbst
Die Welt dreht ihre Runden und ich dreh' mich um mich selbst"
Klartext: Die bescheissen. Und Rückverweis auf den Anfang, die Welt dreht sich um sich selbst, alle drehen sich um sich selbst, und das ist schlecht.
"Ja, ich will ausschlafen, wenn ich dran denk', stummschalten, wenn was anstrengt
Wenn ich so leb', ist es Ruhe, doch wenn du so lebst, würd ich's ignorant nennen"
Aus der ersten Zeile kann ich einfach nicht meinen eigenen Umgang mit der Lage der Welt lesen. Ich habe eigentlich keinen Bock auf die Scheiße. Kein Bock auf Trump, kein Bock auf Merz, kein Bock auf Musk, Thiel, Bezos, Gates, Epstein. Insbesondere kein Bock auf Epstein. Aber auch kein Bock auf Gaza, kein Bock auf Iran, kein Bock Auf Neu-Guinea, kein Bock auf Yemen, kein Bock auf Ukraine. Und die zweite Zeile: Ja, es ist Neid, es ist Missgunst, es sind unsere Konflikte, die uns spalten, obwohl unsere Feinde eigentlich andere sind (denkt zurück an den vorherigen Song).
"Deine Freiheit kann ich mir nicht kaufen, deshalb schau' ich, dass ich alles andre kaufen muss, ja"
Manche Freiheiten kannst du dir nur kaufen, wenn du so viel Geld hast, wie du niemals haben wirst. Aber du kannst kaufen, jede Menge kaufen. Du musst kaufen, kauf.
Blind
Dieser Song holt uns heraus aus dem Thema und bringt uns zurück zu Keemo im hier und jetzt. Es gibt nur noch eine Hoe ("Meine Bitch ist gebaut wie Mrs. Incredible/Und hittet Mariah-Carey-Noten, denn ich break' ihr Back, als wär ich Chris Jericho"), und die ist ihm wichtig, und es gibt seinen Sohn, und der ist ihm wichtig ("Doch will eigentlich nur mein'n Sohn öfter seh'n"), es gibt eine Referenz auf das Touren ("Ich spiele Shows für 'nen Batzen, der Taschen in den Baggy-Hosen ausdehnt"), er erzählt, was das hier und jetzt mit ihm macht: "Ich bin in der Crib und kämpf' gegеn Blockaden, die mich seit paar Monatеn lähm'n". Er zerstört Mainstream-Deutschrap im Vorbeigehen mit einer Geste:
"Ich bin nur ein Jahr weg und plötzlich denkt jeder von denen, er macht, was er will
Die Niggas sind alle freiwillig Junkies und formen nicht ein'n graden Satz ohne Pill'n
Die Niggas sind Stadtwerke und bringen Abwasser raus und machen noch Mill'n damit
Die Niggas sind Predators und ich rede nicht ma' von den'n aus dem Achtziger-Film"
Die klare Stellung gegen sexuelle Gewalt kann mensch hier eigentlich nicht überlesen.
Jetzt noch eine Stelle:
"Dieses Jahr wird die Tasche gefüllt, denn mein Shit hat den Wert eines Basquiat-Bilds"
Normaler Boast, oder? Nope. Tasche füllen ist das, was er in "Hass" macht. Tasche füllen ist Revolution. Denn Basquiat-Bilder sind zwar etwas wert, aber es gibt wesentlich wertvollere, und viele Basquiat-Bilder sind auch gar nicht zu kaufen, da er ja sehr viele Wände bemalt hat. Aber Basquiat war stets woke und revolutionär. Basquiat war hochpolitisch, gegen Kommerzialisierung, gegen Kapitalismus, gegen Rassismus.
Leider ist in folgenden Zeilen auch sehr viel wahres:
"Wie viel kannst du seh'n, ohne zu seh'n?
26 wird unangenehm"
Ich hoffe, dass hier niemand mehr zweifelt, falls doch:
"Sag, wie viel kannst du seh'n, ohne zu seh'n?"
Wieviel kannst du sehen?
Abgeschlossen wird das ganze durch die Rückbesinnung auf den Character, die Rolle, die er spielt als OG, das was er vielleicht mal war, jetzt aber nicht mehr ist.
"Ich erfüll' jedes Poser-Cliché
Ich will Patte, Klamotten und große Coupés
Und jegliche Edelmetalle aus dem Periodensystem und einhundert Hoes
Dass ich vom Boden abhebe, ist sehr nah
Denn mich hält keine Schwerkraft
Dreh' meinen Körper noch weiter, es ist der Berserker"
Fazit
Das ist natürlich nur eine Interpretation, viele der Stellen kann ich mir anders nicht erklären. Ich bin mir sicher des Todes, dass er sich einen Haufen Gedanken gemacht hat über die Lyrics und dass er etwas aussagen will. Es steckt zu viel Durchdachtheit in den Zeilen, als dass diese willkürlich einfach nur Boasting sein sollen. Das ganze Werk ist durchwoben mit Strängen, die sich durch die Tracks ziehen. Ich würde darauf wetten, dass ich mit meiner Interpretation zu mindestens 90% die Intention des Künstlers treffe, schreib es mir gerne in die Kommentare, Karim.

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