Montag, 26. Juni 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 35

Als alte Landschildkröte sind mir heute einige Dinosaurier begegnet. Dank meines Panzers aus Stahl, weites gehend ohne Verlust an Substanz dann angehört und fest gestellt wirklich gute Rock/Pop Dinos sterben nie. Auch ein paar neue Kreaturen dabei entdeckt, wobei die auch nette Beiser haben. Hört selber einfach rein.

Mix der Woche Spotify (26. 06. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

T. Rex - The Brondby Club (Live in Denmark 1969) (2016)

 


Marc Bolan, der alte Dino würde am 30. Sep. 70 Jahre alt. Das ist für einen Dino eigentlich kein Alter. Nur hört man der Aufnahme das Alter, nämlich 48 Jahre, tatsächlich an. Ok 1969 mag es nur unausgereifte Möglichkeiten der Konservierung gegeben haben, das Ergebnis ist trotzdem T. Rex nicht würdig. Verrauschter Ramsch, schnell produziert ohne Liebe, Dinos können sich seit Äonen halt nicht wehren. Dinoramsch Wertung 1/5


Morrissey - Vouxhall And I (20th Anniversy Defenitive Master) (1994)




Der nächste Dino, diesmal auch ein eher unsympathischer Bursche. Was für das Album keineswegs gilt. Die Aufnahme, seines Meisterstücks, kann kaum schöner klingen nach 20 Jahren. Ob man Morrissey nun mag oder nicht, auf dem Album beweist er seine Genialität. Wäre er nur vom Charakter ähnlich drauf, dann wäre die Welt ohne solche Dinos undenkbar. Schöne Dino Wertung 5/5


Placebo - Life´s What You Make It (EP 2016)




Placebo, keine Sorge ich hab nun keinen Jurassic Park auf Lager, brachten mit der EP drei Cover Versionen heraus und zwei Live Aufnahmen. Herausragend aus meiner Sicht, ist das Cover von Talk Talk´s Titel gebendes Stück. Bei der kritischen Haltung zu Streaming Diensten von Placebo, irgendwie inkonsequent, seltsame Veröffentlichungspolitik. Trotzdem Wirkung Wertung 4/5


Moon Duo - Occult Architecture Vol.1 (2017)


  

2017 scheint ein sehr produktives Jahr für Moon Duo zu sein. Seit dem Erscheinen dieses Albumteils, ist nämlich inzwischen der zweite Teil (Occult Architecture Vol.2) verfügbar und ein komplett neues Album (Killing Time). Sehr kreativ die beiden, ebenso kreativ ist die Mischung aus Garage Sounds und treibendem Keyboard, für mehr (unbedingt nachholen) fehlte mir allerdings die Zeit. Skip Wertung 4/5


The Dandy Warhols - Thirteen Tales from Urban Bohemia (2000)




Und als letztes, der Popart Dino Warhol. Quark, nur der Bandname ist an Warhol angelehnt. Die Musik der Amerikaner ist zwar auch Pop, sogar Powerpop sagen einige. Allein die Titelliste liest sich mit einer Menge Power: 1. Godless; 2. Mohammed; 3. Nietzsche…...und als Hit, fast zuletzt Bohemian Like You. Gute Laune Sound, durch und durch, mit Kaugummi zwischen den Zähnen grinst er uns an. Ami „Witz“ Wertung 4/5

Gruß Stephan




 

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