Dienstag, 5. September 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 45

Bisschen zäh zusammen gefunden die Alben, aber ich mein nicht meine schlechteste Auswahl. Müde heute, schlecht geschlafen!

 

Mix der Woche Spotify (04. 09. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

Joni Mitchell – Hejira (1976)


Besinnlicher Folk mit Jazzeinflüssen. Joni ist wohl die Singer/Songwriterin der 70er, spielte mit allem was Rang und Namen hat aus der Zeit. Erwähnt sollten werden, Neil Young u. Leonard Cohen, mit denen sie auch Beziehungen über die Musik hinaus pflegte. Auf Hejira spielt Young Mundharmonika. Im gleichen Jahr traten die beiden auch live zusammen auf. Später malte Joni sehr viel. Ich würde sie als „verrücktes Huhn“ (woraus sie wohl ihre Inspiration zieht) beschreiben, es fallen des öfteren Begriffe wie alternativer Lebensstil, mit ihr im Zusammenhang. 4/5 Das Leben und ihre Musik, ist ein Konstrukt - Wertung


Joy Division – Closer (1980)


Von Joy Division hörte ich erstmals 2007 was, durch den Film „Control“ von Anton Corbijn. Das Leben von Ian Curtis wird in ihm skizziert und endet mit seinem Suizid. Empfehlenswert als Film! Den Einfluss von nur zwei Alben, auf Pop, Rock u. Metal und das Genre Gothic Rock, kann man nur als immens beschreiben. Closer erschien 2 Monate nach dem Tod von Ian. Die übrig gebliebenen Mitglieder formierten sich im gleichen Jahr neu, als New Order. 5/5 Must Have - Wertung


The B-52`s – Wild Planet (1980)


In den 80er durfte die Scheibe auf kaum einer Party fehlen. Erinnere mich noch sehr gut an das Cover, aber kaum noch an die Musik. Erst in den letzten Jahren näherte ich mich der seltsam anmutenden Mischung aus Rock und Wave mit Funk Elementen an. Nicht so ernst nehmen einfach. Studentenmucke (Athens/Georgia) wie Studentenfutter, alles dabei und fehlt nichts. 3/5 Skip Wertung


Deep Purple – Machine Head (1972)


Für mich das wichtigste Album von Deep Purple und nein das liegt nicht an Smoke On The Water. Das war halt mit auf der Scheibe. Das liegt vor allen an Ian Gillan, der mir am liebsten war als Stimme von DP. Dazu noch die kongeniale Hammondorgel, gespielt von dem unvergessenen Jon Lord (gestorben 2012). Highway Star, Lazy und Space Truckin` zeugen davon, was die Orgel für einen Wert hatte. 5/5 Jon Lord Gedächtnis Wertung


The War On Drugs - A Deeper Understanding (2017)


Erstens, der Bandname ist interessant, bezieht er sich doch direkt auf den von der USA Regierung betriebenen „Krieg gegen Drogen“. Gewisse Parallelen zum „ Krieg gegen den Terror“, werden mir jedenfalls deutlich. Feine Americana Sounds, die zur Besinnung beitragen können. Eventuell auch bei besinnungslos geführten Kriegen? Kannte ich vorher nicht, deshalb Entdeckung der Woche. 4/5 Keine Macht den Kriegen - Wertung

Gruß Stephan

 

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