Als Diablo 1 Anfang 1997 leuchtfeuergleich in sich immer rasanter entwickelnden Sphären der Spieleindustrie schoß, tief eintauchte und sich in den multikomplexen Netzwerkstrukturen der Videospiel-Analen bis heute festbiss, waren sich Presse und Spieler bis heute einig: In Punkto Immersion und Atmosphärendecke, die die untoten Landen des Schauplatzes Sanktuario schwarmartig überzog, glänzte Diablo inmitten seiner ureigenen, carbonfarbenen Schwärze.
Während der schwer bewaffnete Spielcharakter Schritt für Schritt, Ebene für Ebene durch schummrig-labyrinthische Katakombenstrukturen schreitet, vorbei an weit aufgerissenen Fratzen dämonischer Albtraum-Manifestationen im Orkus des Schweigens gen finaler Ebene des geifernden Urbösen, dröhnt in der Hintergrundkulisse das akustische Beben der Soundtexturen aus der unscharfen Tiefe der Zeiten in Form eines ab und an bedrohlich-tosenden Sphärenstrudels, der die treibende Hatz durch den höllischen Irrgarten unermüdlich für die Ewigkeit festigt.
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